Geburts- und Sterbebücher
Kirchliche Geburts-, Heirats- und Sterbebücher sind
natürlich ganz ausgezeichnete Quellen. In den meisten deutschsprachigen
Pfarren sind diese Bücher alle digitalisiert und auch online
abrufbar. Wobei eine echte digitalisierung noch nicht verfügbar ist, es
sind lediglich digitale Fotos der einzellnen Seiten der Kirchenbücher
(Matriken) verfügbar. Von den relevanten Steiten erstelle ich
Screenshots und speichere diese in meiner Datenbank als Quellnachweise
ein.
Wenn ich Screenshots dieser Kirchenbücher habe, dann
sind diese auch im
Menü „Stammbaum“ in den Seiten „Meine
Vorfahren“ und „Nachkommen des Claus
Patscheidt“ bei den entsprechenden Personen mit
folgendem Symbol verfügbar:
(). Mit Klick
auf das Symbol öffnet sich ein Screenshot der entsprechenden Seite des
Kirchenbuchs. Im Text darunter ist dann ein Link zu genau dieser Seite
in den Online-Matriken verfügbar.
Hier die Links zu den wichtigsten Online Martriken im
deutschsprachigen Raum:
„Die Einwohner von Wiesbach und Humes vor 1900“
Die Autoren dieses Buches sind Gerhard Storb, Hans Günther Maas und
Helmut Groß. Herausgeber sind Hans Günther Maas und Helmut Groß, Verlag
ist der Förderkreis für Heimatkunde und Denkmalpflege in Eppelborn e.V.
aus dem Jahr 2009. Das Buch ist vergriffen und kann derzeit nicht
bestellt werden.
In diesem Buch werden die Einwohner von Wiesbach und Humes (im
Saarland) samt Geburts- und Sterbedaten penibel aufgezählt. Unter diesen
Einwohnern sind die „BETTSCHEIDER“, welche auch Nachkommen des Claus
Patscheider sind. Der Gründer dieser Linie war Paul Patscheider, geboren
1687. Um 1720 wurde er aufgrund seiner Heirat mit Elisabeth Schmidt in
Wiesbach ansässig und hatte zahlreiche Nachkommen, die sich in der Folge
„Bettscheider“ und „Bethscheider“ nannten. Diese Form ist dem
saarländischen Dialekt geschuldet. Dieser Zweig ist in diesem Buch
umfangreich dokumentiert. Ich habe diese Daten im Kapitel „Nachkommen
des Claus Patscheidt“ verarbeitet.
Dissertation von Mirek Němec: „Erziehung zum Staatsbürger?
Deutsche Sekundarschulen in der Tschechoslowakei 1918-1938“
Herr Mirek Němec hat seine Dissertation auch als Buch „Erziehung
zum Staatsbürger? Deutsche Sekundarschulen in der Tschechoslowakei
1918-1938“ im Klartext-Verlag 2009 veröffentlicht.
Dieses Buch behandelt auch den „Patscheider
Prozess“. Die relevanten Informationen sind auf Seite 162-168 zu
finden. Herr Němec hat persönlich Kontakt mit mir aufgenommen und
mir den Zugang zum Buch ermöglicht, sowie viele Informationen zum
Patscheider Prozess zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Zeitungsausschnitte der deutschen Zeitung „Bohemia“ (Dezember 1935 –
März 1936)
Über den Prozess berichtete ausführlich die Deutsche Zeitung
Bohemia, Dezember 1935 – März 1936.
- Folgende Kopien (dankenswerterweise von Hrn. Mirek Němec
übermittelt) liegen mir vor:
-
Ausschnitt Deutsche Zeitung Bohemia, Patscheiderprozess,
Verhandlungstage am 17. und 19.12.1935
-
Ausschnitt Deutsche Zeitung Bohemia, Patscheiderprozess, Schlusswort von
Dr. Richard Patscheider am 10.3.1936
-
Ausschnitt Deutsche Zeitung Bohemia, Patscheiderprozess,
Urteilsverkündung
-
Ausschnitt Deutsche Zeitung Bohemia, Patscheiderprozess, Bericht über
den Prozessbeginn
-
Ausschnitt Deutsche Zeitung Bohemia, Patscheiderprozess, Bericht über
die Angeklagten
-
Ausschnitt Deutsche Zeitung Bohemia, Patscheiderprozess, Bericht über
den zweiten Verhandlungstag
„Langtaufers – ein Beitrag zur Südtiroler geschichtlichen
Landeskunde“ – Dissertation Engelbert Waldner
Die Dissertation „Langtaufers – ein Beitrag zur Südtiroler
geschichtlichen Landeskunde“ von Engelbert Waldner, eingereicht im
Januar 1950 an der Leopold-Franzens-Universität zu Innsbruck, liegt mir
in Kopie vor. Diese Dissertation beleuchtet die Situation der Höfe in
Südtirol und ist die wesentliche Quelle meines Wissens über den
Patscheidhof.
Tondokumente meiner Großtante Maria VORDERWINKLER
Meine Großtante Maria VORDERWINKLER
(verh. MANN) hat mir die Geschichte der VORDERWINKLER erzählt. Das ist
der Zweig meiner Mutter
Ernestine VORDERWINKLER. Ich habe
das damals schon digital aufgenommen und bin im Besitz von drei
Tondokumenten welche mit mehreren Stunden glaubhafter Erzählungen meiner
Großtante gefüllt sind.
E-Mails mit Hinweisen und weiterführenden Daten
Ich erhalte regelmäßig E-Mails von Nutzern dieser Homepage, die um
weiterführende Daten anfragen oder meine Daten ergänzen möchten. Diese
E-Mails enthalten oft Auszüge aus Geburts- oder Taufbüchern oder sogar
ganze Stammbäume. Die jeweilige Datenherkunft habe ich in meiner
Datenbank vermerkt, jedoch würde die Menge an Hinweisen den Rahmen
dieses Textes sprengen.
Gezeichnete oder gestaltete Stammbäume
Manchmal erhalte ich Fotos oder Scans von gestalteten Stammbäumen
oder Ahnengalerien. Diese stellen wertvolle Quellen dar, da darauf meist
Geburts- und Sterbedaten, aber auch andere Informationen eingetragen
sind.
Zwei sehr schöne Beispiele:
Sterbebilder
Immer wieder wurden mir Sterbebilder oder Totenbilder von Verwandten
gezeigt welche ich fotografieren durfte, respektive manchmal erhalte ich
diese auch per E-Mail. Diese Sterbebilder sind insofern wertvoll, da sie
ein Foto des Toten enthalten und meistens Geburts- und Sterbedaten
belegen.
Wenn ich das Sterbebild einer Person in meiner Datenbank zuordnen
konnte, dann habe das im Menü „Stammbaum“ in den Seiten
„Meine Vorfahren“ und „Nachkommen
des Claus Patscheidt“ bei den entsprechenden Personen mit dem Symbol
()
gekennzeichnet. Mit einem Klick auf das Symbol öffnet sich das
entsprechende Bild.
Grabsteine
Wann immer ich auf einen Friedhof ein Grab eines Patscheiders sehe,
fotografiere ich den Grabstein und versuche diese Person in meiner
Datenbank zu lokalisieren. Auch per E-Mail wurden mir immer wieder Fotos
von Grabsteinen übermittelt. Dies sind wertvolle Quellen zu Geburts- und
Sterbedaten.
Wenn das Foto des Grabsteins zuordenbar war, dann habe ich das im
Menü „Stammbaum“ in den Seiten „Meine
Vorfahren“ und „Nachkommen des Claus
Patscheidt“ bei den entsprechenden Personen mit dem Symbol
()
gekennzeichnet. Mit einem Klick auf das Symbol öffnet sich das
enstprechende Bild.
Daten aus Erzählungen von Verwandten
Viele Daten habe ich auch aus Erzählungen oder Auskünften von
Verwandten, die die betroffenen Personen noch selbst gekannt haben.
Daten aus eigenem Wissen oder eigenen Erlebten
Einige der vorkommenden Personen habe ich auch selbst gekannt und
manches ist aus eigenem Wissen oder eigenen Erlebnissen.